Südwestfalen

LEBENDIGE INDUSTRIEKULTUR AUF GRÜNEM FUNDAMENT

Kulturelle und touristische Projekte, Veranstaltungen und Netzwerke rücken die beeindruckenden Zeugen der ­Wirtschaftsgeschichte Südwestfalens in den Mittelpunkt und verdeutlichen die starke Verknüpfung zwischen Natur, Mensch und Technik.

Die Bevölkerung der Kulturregion Südwestfalen ist eine gelungene Mischung aus niederdeutschen Westfalen, moselfränkischstämmigen Siegerländern und oberhessischen Wittgensteinern. Die Teilregionen unterstanden bis zum vollständigen Anschluss an Preußen unterschiedlichen Territorien: dem Fürstentum Nassau, der Grafschaft Mark sowie dem Herzogtum Westfalen, was sich heute noch u. a. an den Gebiets­körperschaften und an den unterschiedlichen Religionszu­gehörigkeiten ablesen lässt. Trotz dieser historisch gewachsenen Unterschiede gibt es starke Verbindungen, wie die seit 2.500 Jahren währende Wirtschaftsgeschichte:
Südwestfalen ist ein altes Metallgewerbegebiet, das seine lange Geschichte in eine solide und prosperierende industrielle Gegenwart mit guten Zukunftsprognosen überleiten konnte. Internationale wirtschaftliche Beziehungen und zukunftsweisende Technologien sind Ausdruck des Innovationsgeistes und der Weltoffenheit Südwestfalens, die mit einer gehörigen Portion Verbundenheit zur regionalen Herkunft einhergeht.
Das Image einer „Industrieregion im Grünen“:
Die Nutzung der natürlichen Ressourcen Wind, Wasser, Berge, Wald und (Erz)Gestein bildeten die Grundlage einer wirtschaftlichen Entfaltung, die heute an einer charakteristischen Industriekulturlandschaft abzulesen ist. Trotz der starken industriellen Prägung ist Südwestfalen die waldreichste Region Nordrhein-Westfalens.
Die Abhängigkeit von einer gemeinsamen Lebensader:
Die Autobahn 45 als Nachfolgerin von bereits seit Jahrhunderten existierenden Wegeverbindungen ist sowohl für Unternehmen als auch für Berufs- und Freizeitpendler unverzichtbar. Sie verbindet die im Nordwesten gelegene Großstadt Hagen mit der zweitgrößten Stadt Siegen im Südosten der Region.