Die Salztangente – Stadtlohn-Wenningfeld

Salz entlang der Grenzen – Grenzen entlang des Salzes

Im Lebewesen sind es seit dem archaischen Urmeer die Zellmembranen, die das Salz im Inneren halten. Membranen sind halbdurchlässig (semipermeabel). So lamm eom Lpmzentrationsgradient aufgebaut werden.

Salzkonzentrationen üben Sogwirkungen aus. Konzentrationsunterschiede bewegen Organe und transportieren Stoffe unsichtbar im Körperinneren. Salz setzt dort Signale. Erst beim Schwitzen tritt das Salz mit dem Wasser durch die poröse Haut nach außen. Man kann es schmecken. Durch isotonische Getränke führt der Sportler die verloren gegangenen Mineralien dem Körper wieder zu. Der Schweiß ist Erinnerung an die Herkunft aus dem salzigen Urmeer. Es ist ein Meer an Möglichkeiten, die sie und er im Leben immer bei sich tragen.

Dr. Nicole Karafyllis, J.W. Goethe-Universität, Frankfurt/Main


Franz John

1960
Geboren in Markleugast bei Bayreuth; lebt in Berlin.
  
  
1978–1984
Studium »Visuelle Kommunikation«, Würzburg.
1980
Aufenthalt in Italien / Assistenz in »Arte Povera« Ateliers in Turin.
1996
»Artist in Residence« im Headlands Center for the Arts, San Francisco: Projekt Military Eyes in den Bunkeranlagen am Golden Gate.
1999–2000
CD-ROM »interzone« - Eine interaktive Zeitreise durch die Berliner Grenzanlage.
2001/2003
Visiting Faculty, Ohio State University - Department of Art, USA.
2003
Gastlehrauftrag, Universität Paderborn, FB Medienwissenschaften.
2006
Visiting Artist, University of Michigan - School of Art & Design, USA.
2006/2007
Aufenthaltsstipendium, Künstlerdorf Schöppingen, D.
2007
Visiting Faculty, University of Michigan - School of Art & Design, USA.
2008
Visiting Artist, Auckland University of Technology (AUT), Auckland, NZ.
2012/2013
Stipendium, Künstlerdorf Schöppingen, Schöppingen, D.
2013/2014
Gastdozent, Carl v. Ossietzky Universität Oldenburg (Institut f. Kunst & visuelle Kultur).
  
  
  
  

← Zur Startseite
Ort
Stadtlohn
Stadtlohn - Wenningfeld
Künstler
Franz John
Jahr
2004
Maße
Gesamtstecke 80 km, 8 Stabfelder unterschiedlicher Ausdehnung von 30 bis 500 Metern je nach topografischer Situation, Höhe 1 – 5 m.
Material
Edelstahl, verzinkt, ultramarinblau bis grau lackiert