Die Salztangente – Stadtlohn-Wenningfeld
Salz entlang der Grenzen – Grenzen entlang des Salzes
Im Lebewesen sind es seit dem archaischen Urmeer die Zellmembranen, die das Salz im Inneren halten. Membranen sind halbdurchlässig (semipermeabel). So lamm eom Lpmzentrationsgradient aufgebaut werden.
Salzkonzentrationen üben Sogwirkungen aus. Konzentrationsunterschiede bewegen Organe und transportieren Stoffe unsichtbar im Körperinneren. Salz setzt dort Signale. Erst beim Schwitzen tritt das Salz mit dem Wasser durch die poröse Haut nach außen. Man kann es schmecken. Durch isotonische Getränke führt der Sportler die verloren gegangenen Mineralien dem Körper wieder zu. Der Schweiß ist Erinnerung an die Herkunft aus dem salzigen Urmeer. Es ist ein Meer an Möglichkeiten, die sie und er im Leben immer bei sich tragen.
Dr. Nicole Karafyllis, J.W. Goethe-Universität, Frankfurt/Main
Franz John
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