Licht-Tor
Vier hoch auf Stahlstelzen montierte Lichtfelder erinnern an verschiedenfarbige Schaufenster des Lichts, besonders wenn man ihren Standort in einer belebten Einkaufsstraße berücksichtigt. Nur ist das weiße, grüne, blaue und gelbe Licht für die Passanten eine kostenlose Begleitung, wenn es weit in beide sich hier kreuzenden Straßen strahlt. Die geometrische Konstruktion des die rechteckigen Farblicht-Bahnen tragenden Gerüstes bildet ein Tor. Dieses hat jedoch keine verschließende, sondern eine optisch den Stadtraum öffnende Funktion. Günter Dohr übersetzt hier den Gedanken der traditionellen Stadttore in seine geometrisch-konstruktive Lichtkunst.
Günter Dohr
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Herne, Kreuzung Bahnhofstraße/Neustraße


