Licht-Tor

Vier hoch auf Stahlstelzen montierte Lichtfelder erinnern an verschiedenfarbige Schaufenster des Lichts, besonders wenn man ihren Standort in einer belebten Einkaufsstraße berücksichtigt. Nur ist das weiße, grüne, blaue und gelbe Licht für die Passanten eine kostenlose Begleitung, wenn es weit in beide sich hier kreuzenden Straßen strahlt. Die geometrische Konstruktion des die rechteckigen Farblicht-Bahnen tragenden Gerüstes bildet ein Tor. Dieses hat jedoch keine verschließende, sondern eine optisch den Stadtraum öffnende Funktion. Günter Dohr übersetzt hier den Gedanken der traditionellen Stadttore in seine geometrisch-konstruktive Lichtkunst.


Günter Dohr

1936
geboren in Münster; 2015 gestorben in Krefeld.
1957–1962
Studium an der Universität Münster und an der Staatlichen Hochschule für bildende Künste Kassel (Klasse Arnold Bode).
1965–1969
Kinetische und Licht-Objekte; Mitbegründer der Gruppe „B1“.
1970–1975
Lichtobjekte mit elektronisch gesteuerter Farbveränderung.
seit 1970
Arbeiten im Zusammenhang mit Architektur.
1976
Stipendium des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie.
1976–1978
Lichtobjekte mit weißen Leuchtstoffröhren.
seit 1979
Beschäftigung mit Malerei.
1980–1999
Professur an der Fachhochschule Niederrhein, Fachbereich Design.

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Ort
Herne
Herne, Kreuzung Bahnhofstraße/Neustraße
Künstler
Günter Dohr
Jahr
2001
Maße
Höhe 7 Meter
Material
Stahl, Mattglas, Neonröhren
Objektart
Lichtinstallationen
#nrwskulptur