Neigungen
Wie neun ineinandergeschobene und in den Boden versenkte Würfel wirken die „Neigungen“ von Oliver Kruse auf den ersten Blick. Bei genauerem Hinsehen jedoch zeigt sich, dass es sich um einzelne, auf dem Boden ruhende, durchaus komplexe geometrische Gebilde handelt. Erst die „Neigungen“ der einzelnen Formen machen sie interessant und eigenwillig. Oliver Kruse, dessen Werk eine enge Verbindung zum künstlerischen Schaffen auf der Museumsinsel Hombroich aufweist, ist wie schon sein Lehrer Erwin Heerich an der Schnittstelle zwischen Architektur und Skulptur interessiert. Kruses multidisziplinärer Ansatz, der auch digitale Techniken einbezieht, befasst sich mit Architektur, Geometrie und Raum. Er reagiert auf bestehende Orte und erforscht räumliche Bedingungen und ihre Wechselbeziehungen. Die digitale Rekonstruktion bestehender Formen ermöglicht es, diese auf ungeahnte Weise neu zusammenzusetzen, wodurch verwobene Geometrien entstehen, die einen Kosmos ineinander verschränkter Systeme schaffen.
Mehr dazu: www.oliverkruse.de
Oliver Kruse
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