Ohne Titel

Der Schwerpunkt des Werkes von K. L. Schmaltz liegt in stereometrischen Figuren. Dies sind, in Abgrenzung zur reinen Flächengeometrie, geometrische Gebilde im dreidimensionalen Raum. Hierbei interessieren ihn vor allem jene Konstruktionen, die sich von einem Zentrum hin nach außen entwickeln.
Um dieses Zentrum sichtbar zu machen, arbeitete der Künstler unter anderem mit Acrylglas. Auch die Skulptur in Willich ist nach einem solchen Prinzip aufgebaut, wenngleich sie aus Aluminium besteht. Es handelt sich um einen vielseitigen geometrischen Körper, der sich aus ineinander geschobenen, gleichen quadratischen Flächen aufbaut.
Der Künstler wendet ein Konstruktionsprinzip an, das der anorganischen Natur, etwa dem Aufbau von Kristallen, verwandt zu sein scheint. Der Mikrokosmos, wie wir ihn sonst nur durch ein Mikroskop sehen können, wird hier sichtbar gemacht und verweist auf die grundlegenden geometrischen Gestaltungsprinzipien in Kunst und Natur.


Karl Ludwig Schmaltz

1932
geboren in Wellahn, Mecklenburg; lebt und arbeitet in Düsseldorf.
1951–1953
Studium an der Hochschule für bildende Künste, Hamburg.
1954–1955
Studium an der Hochschule für Gestaltung, Ulm.
1955–1962
Studium an der Hochschule für Gestaltung, Ulm.
seit 1962
lebt und arbeitet Schmaltz in Düsseldorf.
1962–1966
Schmaltz gehörte zum Planungsteam der Ruhr-Universität Bochum.
seit 1967
arbeitete er freischaffend.
1968
Ernst-Osthaus-Preis der Stadt Hagen.
seit 1968
Mitglied im Deutschen Künstlerbund.
1969
Verleihung des Burda-Preises, München.
1972–1973
Industriestipendium des Kulturkreises im BDI.
1983
Förderpreis der Gesellschaft für Computerkunst.

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Ort
Willich
Willich, Schloss Neersen, Park, Hauptstraße 6
Künstler
Karl Ludwig Schmaltz
Jahr
2002
Maße
./.
Material
Aluminium
#nrwskulptur