Phänomenta-Turm

An der Schnittstelle zwischen Architektur und Skulptur bewegt sich der 2015 fertiggestellte Turm des interaktiven Technik-Museums „Phänomenta“. Auf den 1400 m² großen Anbau des bereits 1996 gegründeten Museums wurde 2015 ein 75 Meter hoher Turm gesetzt. Dieser besteht aus einer sichtbaren Stahlkonstruktion mit inneliegender Membranbespannung. Darin schwingt ein Foucault‘sches Pendel, das in seinen Schwingungen die Erdrotation veranschaulichen kann. Hauptaufgabe war es, das 28 Meter hohe Pendel unbeeinflusst von den Eigenbewegungen des Turms durch Wind und Wetter schwingen zu lassen. Dies gelingt durch die helixförmig verspannte Membran, die äußere Einflüsse vom Pendel abhält und gleichzeitig den besonderen ästhetischen Reiz der Turm-in-Turm-Konstruktion ausmacht.  In der Dunkelheit sorgt überdies der transluzente Charakter der Membran dafür, dass der innen ausgeleuchtete Turm als Landmarke erstrahlt und so als Wahrzeichen der Phänomenta-Ausstellung weithin sichtbar ist.

www.welt-der-form.net/Luedenscheid

www.baunetz.de

www.schneider-schumacher.de


Schneider+Schumacher Architekten (Linus Wortmann)


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Ort
Lüdenscheid
Science Center Phänomenta Lüdenscheid, Gustav-Adolf-Straße 9-11, 58507 Lüdenscheid
Künstler
Schneider+Schumacher Architekten (Linus Wortmann)
Jahr
2013-15
Maße
Höhe 76.1 m (Membran 58 m)
Material
Stahl-Membran-Konstruktion, 150 t Stahl, etwa 900 m2 Kunststoffmembran (8% lichtdurchlässig) mit Beleuchtungstechnik von Innen in verschiedenen Farben illuminiert.
Objektart
Architektonische Skulptur