Pixelröhre

Für das Projekt „Über Wasser Gehen“ zur Kulturhauptstadt „Ruhr 2010“ installierte das Künstlerduo Winter/Hörbelt  am renaturierten Flussufer der Seseke  die „Pixelröhre“. Es handelt sich um eine große, begehbare Betonröhre, die an das ehemals kanalisierte Gewässer ebenso erinnert, wie sie auf das benachbarte Klärwerk als Endstation eines Kanalsystems Bezug nimmt.
Sie befindet sich an der Stelle, an der der Körnebach in die Seseke fließt. Wie viele andere Arbeiten des Künstlerduos im öffentlichen Raum lädt auch die Pixelröhre zur Nutzung und spielerischen Erkundung  ein.
Innen und außen überzogen mit einer Haut aus reflektierender, in quadratische Segmente unterteilter Metallfolie, verwandelt sie die Umgebung und den sich spiegelnden Betrachter in ein grob gepixeltes Foto. Es entstehen überraschende Formenspiele einer gebrochenen, sich in stetem Wandel befindenden Landschaft.

Weitere Informationen: http://emscherlandschaftspark-blog.de/ueber-wasser-gehen-gewaesserumbau-im-emscher-landschaftspark-an-seseke-und-zufluessen


Winter/Hörbelt

 
Wolfgang Winter
1960
geboren in Mühlheim am Main, lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.
1980–1982
Musikstudium in Köln, danach Berufsausbildung zum Steinbildhauer.
1985–1989
Kunst- und Philosophiestudium in Kassel.
1987–1989
Staatliche Hochschule für Bildende Künste - Städelschule, Frankfurt am Main.
1993
Lehrauftrag an der Städelschule, Frankfurt.
 
Berthold Hörbelt
1958
geboren in Coesfeld; lebt und arbeitet in Frankfurt/Main und Havixbeck.
1984–1989
Kunsthochschule Kassel.
1993–1998
Lehrauftrag für „Plastisches Gestalten“ an der Fachhochschule Münster.
seit 1992
gemeinsame Arbeiten als Künstlerteam.
1999/2001
DAAD Dozenturen an der University of Fine Arts Hanoi, Vietnam.
2000–2001
Vertretungsprofessur an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig.

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Ort
Kamen
Kamen, am Zusammenfluss von Körnebach und Seseke, am Klärwerk, Wilhelm-Bläser-Straße
Künstler
Winter/Hörbelt
Jahr
2010
Maße
Durchmesser ca. 4 Meter
Material
Betonröhre, Edelstahl-Falzblech
Kunst im öffentlichen Raum NRW