WHYPOP

„WHYPOP“ ist der Beitrag Harald Klingelhöllers zum Projekt „Sicht Weisen – Kunst auf der Talachse“ in Wuppertal 2007. Der Kreisverkehr Hofkamp/Neuenteich und dessen große Mittelinsel wurden während dieser Zeit angelegt und da der Künstler eine vom fließenden Verkehr umgebene Arbeit schaffen wollte, wählte er diesen Standort. Mit der vielschichtigen Qualität von Buchstaben, die sowohl Form, als auch Zeichen oder Inhalt sein können, hat der Künstler sich in mehreren Werken auseinander gesetzt. Hier werden sechs Buchstaben zu einer wuchtigen Skulptur, indem die Worte „Why“ und „Pop“ einander gegenüber stehen und in einer Art Metamorphose miteinander verschmelzen. Die jeweils drei Buchstaben, auf der einen Seite eher spitz und kantig, auf der anderen Seite rundlich, erhalten eine gemeinsame schwarze Außenhaut, auch die Binnenaussparungen der Buchstaben werden von dieser überdeckt. Die skulpturalen Qualitäten treten so deutlicher hervor, auch eine Assoziation an Drucklettern, die „schwarze Kunst“ stellt sich ein.


Harald Klingelhöller

1954
geboren in Düsseldorf; lebt in Düsseldorf und Karlsruhe.
1992
Teilnahme an der documenta IX in Kassel.
1993
Professur für Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe.
2013
Kulturpreis Baden-Württemberg (geteilt mit Günther Wirth) für sein Lebenswerk.

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Ort
Wuppertal
Wuppertal, Mittelinsel des Kreisverkehrs Hofkamp/ Neuenteich
Künstler
Harald Klingelhöller
Jahr
2007
Maße
Höhe ca. 250 cm - Seitenlängen ca. 400 x 500 x 330 cm
Material
Polystyrol-Schaum, mit glasfaserverstärktem Polyester ummantelt
Objektart
Kunst in Kreisverkehren
#nrwskulptur