WHYPOP
„WHYPOP“ ist der Beitrag Harald Klingelhöllers zum Projekt „Sicht Weisen – Kunst auf der Talachse“ in Wuppertal 2007. Der Kreisverkehr Hofkamp/Neuenteich und dessen große Mittelinsel wurden während dieser Zeit angelegt und da der Künstler eine vom fließenden Verkehr umgebene Arbeit schaffen wollte, wählte er diesen Standort. Mit der vielschichtigen Qualität von Buchstaben, die sowohl Form, als auch Zeichen oder Inhalt sein können, hat der Künstler sich in mehreren Werken auseinander gesetzt. Hier werden sechs Buchstaben zu einer wuchtigen Skulptur, indem die Worte „Why“ und „Pop“ einander gegenüber stehen und in einer Art Metamorphose miteinander verschmelzen. Die jeweils drei Buchstaben, auf der einen Seite eher spitz und kantig, auf der anderen Seite rundlich, erhalten eine gemeinsame schwarze Außenhaut, auch die Binnenaussparungen der Buchstaben werden von dieser überdeckt. Die skulpturalen Qualitäten treten so deutlicher hervor, auch eine Assoziation an Drucklettern, die „schwarze Kunst“ stellt sich ein.
Harald Klingelhöller
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Wuppertal, Mittelinsel des Kreisverkehrs Hofkamp/ Neuenteich


