Große Kurve I
Einer eher konstruktivistischen Bildhauerei setzt Norbert Kricke seit den 1950er Jahren eine dynamische, linienhafte Auffassung entgegen, mit der er der informellen Malerei seiner Zeit nahesteht. Aus biegsamen Metallstäben und Drähten formt er abstrakte Werke, die er als Raumplastiken bezeichnet, da sie den Raum dynamisch durchfahren und in Bewegung zu versetzen scheinen. Die „Große Kurve“ besteht aus einem unregelmäßig gebogenen Edelstahl-Stab, der aus jeder Betrachterposition heraus ein unterschiedliches Bild ergibt, in jedem Fall jedoch die linienhafte Spur einer Bewegung festzuhalten scheint.
Norbert Kricke
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Bottrop, Skulpturenpark des Josef Albers Museums Quadrat, Im Stadtgarten 20


