Klangbaum

Klangmaschinen für einen Baum
Ein partizipatorisches Projekt über 7 Jahre
Ein Baum im Amtsgarten der Landesmusikakademie NRW (Burg Nienborg) wird über einen Zeitraum von 7 Jahren mit kleinen elektronischen Klangmodulen bestückt. Die Klangmodule werden in jedem Jahr in einem eintägigen Workshop unter Anleitung vor Ort von Kindern und Jugendlichen gebaut und in einer gemeinsamen Aktion gehängt. Die Klangmodule verbleiben in dem Baum für ein Jahr, bevor sie durch neue Module ersetzt werden.
Die elektronischen Klangmodule sind einfache Maschinen, aufgebaut aus Elektronikbauteilen, Lautsprechern und kleinen Motoren. Einige Maschinen erzeugen sehr leise elektronische Klänge, die an Wald und Wiesengeräusche (Insektenzirpen und Vogelgesänge) erinnern. Andere generieren mithilfe von Motoren leise perkussive Klänge (leises Klappern und Rascheln). Die Klangmaschinen funktionieren vollkommen autonom, d.h. sie werden durch Solarzellen angetrieben und klingen somit in Abhängigkeit der ortsspezifischen Lichtverhältnisse immer wieder unterschiedlich.

Verweis: www.soundseeing.net


Ralf Schreiber


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Ort
Heek
Heek, Landesmusikakademie, Alter Amtsgarten
Künstler
Ralf Schreiber
Jahr
2014
Maße
20-30 Klangmaschinen, Grösse je ca. 30cm x10cm x 10 cm
Material
PET-Flaschen, Umverpackungen, Solarzellen ,Motoren ,Lautsprecher, Elektronik, Kabel u.a.
Objektart
Klang­installationen
Kunst im öffentlichen Raum NRW