Lichtung zu Einem
Die Skulpturengruppe, bestehend aus vier scheinbar zufällig angeordneten Kuglen und vier Quadern, die zu einem Block zusammengefasst sind, strukturiert die Freifläche zwischen den Gebäuden und formt aus ihr einen Ort, der zum Verweilen und zur kontemplativen Betrachtung anregt. Eine erste Struktur ist durch die ungleiche Bodenpflasterung und einen Plattenweg, der die Achsen akzentuiert, vorgegeben. An der Stelle, an der die Achsen zusammentreffen, erhebt sich der große, aus vier Blöcken gebildete Kubus, wobei die Kanten der einzelnen Blöcke eine Kreuzform ergeben, die auf die Wegführung ebenso verweisen mag, wie auf die benachbarte Kirche. Die vier asymmetrisch angeordneten Kugeln scheinen zusammen mit dem Quader ein Kraftfeld zu ergeben, innerhalb dessen sich der Passant bewegt. Ein Bezug der Elemente besteht unter anderem auch darin, dass die Kugeln aus großen Stahlquadern mit unzähligen Hammerschlägen geformt wurden, eine Technik, die der Künstler stetig weiterentwickelte, so dass es ihm möglich wurde, auch Kugeln mit über einem Meter Durchmesser zu schmieden. Mit dem rätselhaften Titel regt der Künstler die Vorstellungskraft des Betrachters an, gleichzeitig wird verdeutlicht, wie sich die verschiedenen Elemente zu einem ganzheitlich erfahrbaren Ort zusammenfügen.
Verweis: www.kulturelles-erbe-koeln.de
www.m.skulpturenfuehrer.de
Ansgar Nierhoff
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Andreaskloster, Altstadt-Nord, 50667 Köln


