Raum-Zeit-Plastik
Als einer der ersten Theaterneubauten nach dem Zweiten Weltkrieg wurde 1953–1955 das Stadttheater in Münster errichtet. An seiner Fassade befindet sich die für den Neubau geschaffene Skulptur Norbert Krickes, die eine seiner frühesten Raum-Zeit-Plastiken ist.
In den durch die Bauteile gebildeten stumpfen Winkel fügte er zwei dünne Metallrohre ein, die wie eine locker zusammengefasste Schlaufe von der Wand in den Raum ausgreifen, den Zwischenraum überbrücken und eine Verbindung herstellen. Norbert Kricke beabsichtigte in seinem Werk, die Begriffe Raum – vermittelt durch die Einbeziehung des Um- und Zwischenraumes – und Zeit – dargestellt in Form einer scheinbaren Bewegung – in die Skulptur einzuführen.
Weitere Informationen:
http://wiki.muenster.org/index.php/Norbert_Kricke
www.publicartwiki.org/wiki/Raum-Zeit-Plastik;_Norbert_Kricke
Norbert Kricke
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Münster, Fassade des Stadttheaters (Voßgasse)


