Aktuelles

Raumplastik („Die Genesende“)

01.07.2021

Norbert Kricke schuf zahlreiche Skulpturen für den öffentlichen Raum, deren Anliegen es immer war, einen Gegenpol zu der streng geometrisch strukturierten und funktionalistischen Architektur der Nachkriegsmoderne darzustellen. Auch in Engelskirchen wurde zeitgleich mit dem Neubau der Aggertal-Klinik durch den namhaften Architekten Harald Deilmann 1961 Krickes Skulptur im Eingangsbereich aufgestellt. Sie entstand nur kurz nach seinem…

Mannesmann I / Bewegung

06.06.2017

Der Düsseldorfer Künstler und ehemalige Akademiedirektor Norbert Kricke ist für seine gegenstandslosen, dynamischen Plastiken aus gebogenen Stahlrohren, seine so genannten Raumplastiken, bekannt. Dabei fasst Kricke die Skulptur nicht als Masse oder in den Raum gestellten Körper auf, sondern löst sie fast bis zur Immaterialität auf. Seine Raumplastiken bestehen aus scheinbar schwerelos geschwungenen Stahlrohren. Nicht das…

Röhrendickicht

06.06.2017

Das als avantgardistisches Gesamtkunstwerk konzipierte Musiktheater im Revier verfügt über mehrere Kunstwerke, die aus der Erbauungszeit stammen und als integrale Bestandteile der Architektur zu verstehen sind. Dazu zählt auch Norbert Krickes „Röhrendickicht“ an der Eingangsfassade des „Kleinen Hauses“. Der langgestreckte Baukörper teilt sich horizontal in ein zurückgesetztes Erdgeschoss mit den dunklen Kolonaden des Eingangsbereiches und…

Raum-Zeit-Plastik

06.06.2017

Als einer der ersten Theaterneubauten nach dem Zweiten Weltkrieg wurde 1953–1955 das Stadttheater in Münster errichtet. An seiner Fassade befindet sich die für den Neubau geschaffene Skulptur Norbert Krickes, die eine seiner frühesten Raum-Zeit-Plastiken ist. In den durch die Bauteile gebildeten stumpfen Winkel fügte er zwei dünne Metallrohre ein, die wie eine locker zusammengefasste Schlaufe…

Kräftebündel

06.06.2017

Das „Kräftebündel“ von Norbert Kricke ist die erste abstrakte Skulptur, die im öffentlichen Raum der Stadt Bonn einen festen Aufstellungsort erhalten hat. Vor dem Rheinischen Landesmuseum erheben sich auf einem hohen Sockel ineinander verschränkte Bündel stählerner Stäbe, die nach oben hin immer weiter in den Raum ausgreifen. Die Schwerkraft scheint aufgehoben durch die Kräfte der…

Sphärische Linien

06.06.2017

Norbert Kricke führte die Linie als Gestaltungsmittel in die abstrakte Skulptur der Nachkriegszeit ein. Während in seinen sogenannten „Raumplastiken“ linienhafte Metalldrähte oder -röhren den Raum dynamisch durchfahren, wird hier durch die Betonwand der Autobahnbrücke eine Fläche vorgegeben, die von den Metallröhren reliefartig unterteilt wird: Die beiden sich kreuzenden, leicht geschwungenen Linien scheinen die an- und…

Raumplastik

06.06.2017

Die Skulptur erinnert in ihrer Aufstellung auf einem Steinsockel an traditionelle Standbilder, bedient sich aber abstrakter Ausdrucksmittel, wie sie die informelle Kunst seit den 1950er Jahren bevorzugte. Bei Norbert Kricke sind es gestische Linien, die sich bündeln und in verschiedene Richtungen im Raum vorstoßen. In diesem Werk sind es relativ kurze, gerade Stahlstäbe, die wie…

Große Kurve I

06.06.2017

Einer eher konstruktivistischen Bildhauerei setzt Norbert Kricke seit den 1950er Jahren eine dynamische, linienhafte Auffassung entgegen, mit der er der informellen Malerei seiner Zeit nahesteht. Aus biegsamen Metallstäben und Drähten formt er abstrakte Werke, die er als Raumplastiken bezeichnet, da sie den Raum dynamisch durchfahren und in Bewegung zu versetzen scheinen. Die „Große Kurve“ besteht…